Judo

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Kanō Jigorō errichtete 1882 seine eigene Kampfkunstschule mit dem Namen Kodokan, seine Kunst, welche er aus dem Jiu Jitsu heraus entwickelte, nannte er Judo. Dieser Name besteht aus den japanischen Schriftzeichen „Sanft“ sowie „Nachgeben“. Neben den
heute bekannten Wurf und Bodentechniken unterrichtete er ebenso Schlag- und Tritttechniken sowie Waffenkampftechniken. Mit der steigenden Bekanntheit Judos im Wettkampfbereich veränderte sich auch das System. Techniken welche Verletzungsgefahr aufwiesen
wurden nicht mehr unterrichtet. Schlag – und Tritttechniken sind somit nurmehr in der Kata (Formenlauf) vorzufinden. Ziel des Wettkampfes und des Übungskampfes ist es mit Wurf-, Fall- und Bodentechniken den Gegner zu Boden zu bringen um ihn dort
für 20 Sekunden zu fixieren. Für die Techniken, welche die Wettstreiter benutzen um den Gegner zu Boden zu werfen, werden Wertungen abgegeben, die ebenfalls wettkampfentscheidend sein können.
Die Schülergrade ( Kyū) und Meistergrade (Dan) werden mit färbigen Gürteln gekennzeichnet.
Als Kampfkünstler sind wir gespaltener Meinung, was unseren sportlichen Bruder angeht. Zum einen sind wir den Kampfsportsystemen dankbar, den Menschen den kämpferischen Geist und die Tradition näher zu bringen. Zur gleichen Zeit trauern wir um die
effektiven Systeme und Techniken die zu Gunsten des sportlichen Vergleichs zurückgelassen wurden.
Martial Arts Systematics hat einen Weg gefunden, ein effektives System sportlich zu praktizieren ohne Abstriche machen zu müssen, und somit verbinden wir das Beste aus beiden Lagern.

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